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Gabriele Lagonigro – ein italienischer Journalist hat mehrere Fl?chtlingslager in der Region Rostov besucht um objektiv ?ber Russland berichten zu k?nnen. Was hat er nun gesehen? Was haben Sie in den Fl?chtlingslagern gesehen? - Die Aufnahme in den Fl?chtlingslagern ist gut organisiert. Es ist sauber und ordentlich. Ich war auch in den Fl?chtlingslagern in Syrien, es ist kein Vergleich zu Russland, es war furchtbar. In Russland haben wir ein ganz anderes Niveau. Und das bei der heutigen Entwicklung des Internets? - 90 % der italienischen Bev?lkerung wollen gar nichts davon wissen. Besonders jetzt, wo Ferien sind, Sommer herrscht. Die Menschen wollen nichts vom Krieg h?ren, nichts von Problemen Anderer. Wobei es selbstverst?ndlich auch interessierte Menschen gibt, sie finden diese Informationen. Aber deren Anteil ist gering. Das gleiche gilt f?r Deutschland, Frankreich und andere europ?ische L?nder. Desinteresse und Desinformation sind die Gr?nde f?r die europ?ische Tatenlosigkeit gegen?ber diesem Konflikt. Andererseits, wenn beispielsweise franz?sische Separatisten in der Lombardei gegen die italienische Regierung vorgehen w?rden, w?re es f?r euch auch nicht besonders interessant. Was hat Sie in den Fl?chtlingslagern besonders beeindruckt? - Ich habe viele Menschen gesehen, jeder mit seiner eigenen Geschichte. Da waren M?nner im Alter von 50-60 Jahren, mit einem abwesenden Blick und Verzweiflung in den Augen. Es ist schwierig zuzusehen, wenn Menschen, eigentlich gestandene, tapfere Menschen mit einer einzigen Tasche im Zelt sitzen – quasi das Ergebnis ihres ganzen Lebens. Sie haben ihr Leben aufgebaut, haben von etwas getr?umt, gearbeitet und sind dann kurz vor dem Ziel in eine Situation reingeraten, die st?rker war als sie. Waren Sie auch in der Ukraine? - Den ganzen Sommer habe ich dem russisch-ukrainischen Konflikt gewidmet. Bevor ich nach Russland kam, war ich zwei Monate in der Ukraine. Nicht ununterbrochen, aber mehrfach f?r zwei Wochen war ich in Odessa, Kiev, Mariupol, Kharkiv, auch in Donezk. In Odessa war ich bis zum 30. April, bin gerade drei Tage vor den Ereignissen im Gewerkschaftshaus weggefahren. Alle in Odessa habe mir damals versichert, es sei ruhig in der Stadt und nichts wird passieren. Von: Larisa Ionova, Rostov am Don, „Rossijskaja Gazeta“ Оригинал статьи на русском языке: http://www.anna-news.info/node/20585 #SaveDonbassPeople Источник: anna-news.info |
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